Rastenburg/ Kętrzyn

Rastenburg kommt aus dem pruzzischen, wo 'Rast' Pfähle sind, also auf Pfählen gebaute Burg.
Neuer Namensgebers der Stadt ist Adalbert von Winkler, welcher sich dann Adalbert von Kentrzynski und noch weiter umnannte.

Rastenburg liegt am Fluß Guber, hat die von fern sichtbare alte St.-Georg-Kirche, die Burg und die sehr schöne katholische St.-Katharinen-Kirche.

Bei alten Gebäuden, wie der Genossenschaft, kommen gelegentlich die alten deutschen Aufschriften durch - solange die nicht weggemacht werden. Wirkt irgenwie anheimelnd, nicht fremd.

Im Burghof ist ein Ausstellungszimmer: Kopie der Gründungsurkunde von Rastenburg, gesticktes Bild des neuen Namensgebers der Stadt, Adalbert von Kentrzynski, historische Trachten, Geräte und Gegenstände.

Der deutsche Verein ist im "Arno-Holtz-Haus". Ein freundliches Fräuleinchen ist im Büro, kann aber wenig deutsch, genauso wenig englisch. Mit geringem polschen Wortschatz kommt man weit besser zur Kommunikation.

Wer mehr Zeit und ein Auto hat: Richtung Gerdauen ist der kleine Ort Wenden/ Winda mit einer schönen alten Windmühle. Hinter Wenden kommt Barten mit Ordensschloß. Dies scheint nur privat genutzt zu werden vom neuen Besitzerehepaar, also Außenansicht.
Nicht mehr weit hinter Barten ist Gerdauen zu sehen, welches jetzt der Russe hat.

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Sankt-Georg-Kirche

Burg Rastenburg

Sankt-Katharinen-Kirche
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Gründungsurkunde von Rastenburg


Stadtsiegel von Rastenburg
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